Röntgenuntersuchungen
 MTRAs Ulrike Patruck und Jutta
FiedlerAls Röntgen bezeichnet man die Durchleuchtung des
Körpers mit Röntgenstrahlen. Der Physiker Wilhelm Conrad Röntgen
entdeckte die Methode 1896. Die unterschiedliche Strahlenabsorption der
verschiedenen Gewebezusammensetzungen im Körper verursachen auf dem
Röntgenfilm eine charakteristische Schwärzung. Anhand des
Hell/Dunkel-Kontrastes entsteht das Röntgenbild. Die
Röntgendiagnostik wird in nahezu allen medizinischen Bereichen angewendet.
Die Röntgenabteilung im Hause ist mit einer konventionellen
Röntgenanlage ausgestattet. Es erfolgen Untersuchungen an Herz, Lunge,
Bauch sowie Bewegungsapparat. Mit einem Röntgen des Brustkorbs können
die Größe der Herzhöhlen, der Hauptschlagader sowie der Zustand
der Lunge ermittelt werden. Röntgenbilder des Brustkorbs eignen sich gut,
um Abnormalitäten der Lunge festzustellen. Sie zeigen, ob sich aufgrund
einer Herzschwäche Flüssigkeit in der Lunge aufgestaut hat. Viele
andere Erkrankungen der Lunge (Lungenentzündung, Geschwülste der
Lunge) können mit einem Röntgenbild des Brustkorbes erkannt werden.
Im Bereich des Bewegungsapparates lassen sich knöcherne
Veränderungen wie Knochenbrüche, Verschleißerscheinungen oder
Hinweise für eine Osteoporose erkennen.
Darüber hinaus unterstützt das
Institut für
Radiologie an der Augusta-Kranken-Anstalt die Medizinisch-Geriatrische
Klinik mit Geräten modernster Technologie in der Diagnostik von
Krankheiten. |