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Gastroskopie (Magenspiegelung)

Die Gastroskopie (Ösophago-Gastro-Duodenoskopie) ermöglicht die Betrachtung der Speiseröhre (Ösophagus), des Magens (Gaster) sowie des Zwölffingerdarms (Duodenum). Betrachtet wird die Schleimhautbeschaffenheit, bei Auffälligkeiten werden Gewebeproben (Biopsien) entnommen. Eine Gastroskopie empfiehlt sich bei wiederkehrenden Oberbauchbeschwerden, bei Verdacht auf ein Magengeschwür, bei unklarer Inappetenz oder Gewichtsabnahme sowie bei Verdacht auf Magentumor.

Bei plötzlich auftretenden Blutungen in Magen oder Duodenum ist eine Notfallgastroskopie zum Aufsuchen und Stillen der Blutungsquelle oft lebensrettend. Blutungsquellen sind meist Magengeschwüre, die durch Unterspritzen von Medikamenten, Klipp- oder Klebetechnik zum Stillstand gebracht werden.

Die Untersuchung erfolgt - nach Aufklärung und Patienteneinwilligung - im Liegen in Linksseitenlage (zumeist im Bett) und beginnt mit einer Rachenanästhesie. Häufig ist die Gabe eines leichten Schlafmittels erforderlich. Der Patient muss zur Behandlung nüchtern sein und darf aufgrund der Aspirationsgefahr erst Essen und Trinken wenn die Rachenbetäubung abgeklungen ist.

Untersuchungsvorbereitung: letzte Mahlzeit 8 Stunden zuvor, vor der Untersuchung nüchtern Untersuchungsdauer mit Vorbereitung ca. 20 Minuten